Im Gleichgewicht auf Reisen & Essen in Irland

Irland ist, ähnlich wie London, super weit in Sache "Healthy Eating". Im kleinsten irischen Dorf Mitten in der Pampa bekommt man glutenfreie und vegetarische Gerichte und das noch mit einer unglaublichen herzlichen Gastfreundschaft der Iren. Das alles on Top zu einer traumhaften Landschaft. Wenn du die Natur liebst und dir raues Wetter nicht die Stimmung vermiest, dann ab nach Irland.

 

 Mich hat dieses Land und dieser Urlaub so unglaublich geerdet und das nicht nur durch die gute Umsetzung meiner Ayurveda Routinen, welche auch hier einfach perfekt möglich waren. Falls du ayurvedisch frühstückst mit Getreidebrei und Obstkompott, kannst du das in Irland in jedem B&B super umsetzen. Ich hatte meine Gewürzmischung (Kurkuma, Zimt, Vanille) dabei, aber hätte auf Nachfrage auch immer Zimt und andere Gewürze bekommen.

 

 Dass die Iren so lebensfroh und gut gelaunt sind liegt eventuell mehr am Guinness, als an einer meiner Lieblingsmottos "Hab Sonne im Herzen und du bist nicht vom Wetter abhängig", allerdings kenne ich jetzt die Bedeutung eines Pub´s (Public House) und mag das Ganze noch mehr. Es war früher ein Zufluchtsort für Menschen für die es sonst keinen Platz gab. Heute hat jeder Ire seine Stammkneipe und gerade in den ländlichen Dörfern kennt der Barmann seine Gäste mit Namen. Das Alkohol hier eine große Rolle spielt hat man in Dublin sehr stark gemerkt. Wie sich die vielen Pub Besuche auf die Gesundheit der Iren auswirkt konnte ich statistisch leider nicht herausfinden, aber mir hat die Fröhlichkeit und Lebensfreude gereicht um wieder die Wichtigkeit der beiden Bereiche für unsere Gesundheit zu sehen. Die körperliche und die mental-emotionale Ebene. Zu einem gesunden Lebensstil gehören die Bausteine Gesundheit, Beziehung, persönliches Glück und Beruf. Diese Bereiche kannst du dir in ein Kuchendiagramm einzeichnen und schraffieren welche deiner Bereiche ausgefüllt sind und welche eher nicht. Deine Ernährung ist im Bereich Gesundheit angesiedelt. Wenn du dich zu einer ausgewogenen Ernährung noch bewegst, ausreichend schläfst, dich energiegeladen fühlst und selten krank bist, dann kannst du diesen Bereich komplett füllen. Wie sieht es bei dir mit den anderen Bereichen aus?

Sich diesen Bereich bewusst zu werden ist sehr hilfreich, wenn man eine lange Gesundheit anstrebt. Den Kuchen kannst du dir jetzt als Stuhl vorstellen. Wenn an einem Stuhlbein gesägt wird, durch Vernachlässigung oder durch dein Umfeld wird der Stuhl vielleicht etwas wackelig. Mein berufliches Bein hat jahrelang gewackelt, da ich nicht meinem Herzen gefolgt bin und meiner Intuition nicht vertraut habe. Dann brach mit dem Ende meiner festen langjährige Beziehung das zweite Stuhlbein gefühlt ganz ab und ich wurde dazu im letzten Jahr durch Stress sehr krank. Wenn 3 Bereiche zusammenbrechen und dadurch das persönliche Glück nicht mehr gesehen wird ist der Zusammenbruch heftig. So war es zumindest bei mir. So schlimm wie bei mir soll es aber auch erst gar nicht werden. Deshalb schreibe ich darüber, dass du vielleicht vorher ein Bewusstsein dafür hast was dich lange gesund hält. Mir hilft es seitdem einfach sehr mich um alle Bereiche gut zu kümmern, damit ich mich in meiner Mitte fühle. Das tue ich mit ganz vielen Kleinigkeiten jeden Tag. Beim Reisen im Gleichgewicht zu bleiben ist immer etwas schwieriger. Kleine Dinge im Gepäck, wie meine Ayurveda-Gewürzmischung, meine Reiseyogamatte und mein Dankbarkeitstagebuch helfen mir meine Routinen für meine Balance nicht zu vernachlässigen und mich weiter gut und wohl zu fühlen.

 

Hast du auch Routinen oder Dinge für dich, die du für dein Wohlbefinden brauchst?

 

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Lass es dir gut gehen!

Deine Lena✨


Wie Meditation mein Leben verändert hat und was das mit Ernährung zu tun hat...

Keine Beiträge, keine Posts..man könnte meinen Lenatura schläft ein, gibt es nichts mehr, hat kein Erfolg. Das ich keine Beiträge veröffentlicht habe liegt absolut nicht an mangelnden Ideen, Motivation und auch nicht mehr an fehlender Energie. Im Gegenteil ich habe so viel Neues was ich mit euch teilen möchte, dass ich nicht weiß wie und wo ich anfangen soll.

Erst ein Konzept entwickeln, noch mehr lernen und Erfahrungen sammeln und dann erst neue Kurse anbieten, Coachings geben und Vorträge halten? Das sind die häufigsten Gedanken die durch meinen Kopf gehen. Eines der größten Learnings im letzten Jahr war zu verstehen, alles braucht seine Zeit und Wachsen geschieht meistens in Stille und mit Ruhe, aber was ich auch gelernt habe ist, dass man auch ins Handeln kommen muss. Ein Schritt vorwärts gehen! Auch wenn man nicht weiß wohin der Weg führt und einen die Angst begleitet. Ich merke gerade wie persönlich dieser Beitrag werden könnte und schwups sind wieder diese Gedanken da Was teile ich öffentlich? Wie kann ich meine Ideen verbreiten das es möglichst vielen Menschen hilft? Wie vermittle ich mein Wissen und meine Erfahrungen? Wenn ich diesen Gedanken Raum geben würde und mich komplett damit identifiziere, dann würde ich an dieser Stelle den Laptop zuklappen und ihr würdet diesen Beitrag nie zu lesen bekommen.

Was mir allerdings passiert ist, was ich dadurch gelernt habe und wie sich mein Leben dadurch komplett gewandelt hat soll Mut machen. Mut den ich vor ein paar Monaten gebraucht hätte und den ich mir schmerzlich erkämpfen musste. Bis er da war und bis alles wieder ins fließen kam.

Mit Meditation zu lernen das wir nicht unsere Gedanken sind war mit das Wichtigste für mich im vergangenen Jahr. Mit Meditation kannst du es schaffen dich aus jeder Situation gedanklich herauszunehmen, dich in die Vogelperspektive zu versetzen und richtige Entscheidungen für dich und dein Leben zu treffen!

Keine Verwunderung bitte, Lenatura beschäftigt sich weiterhin mit allen Themen rund um die Ernährung, es kommt nur eine weitere wichtige Rubrik hinzu: 

die Seele ernähren!

 

 

Meditation ist das erste Tool das ich jedem ans Herz legen möchten. Man muss nicht spirituell sein oder Yoga praktizieren und es ist auch längst nicht mehr in den Bereich der Esoterik zu schieben. Die Wissenschaft beschreibt es als "mentales Training" für verbesserte Selbstwahrnehmung und Selbstregulation. Ja, aktuell ist es in aller Munde und mit Achtsamkeit kennt sich auch schon jeder aus. Ich erfinde das Rad sicher nicht neu, aber ich habe so ein starkes Gefühl das die Verbindung von diesen Themen mehr Einzug in die Ernährungstherapie finden muss. Mein Weg mit Lenatura soll für euch ein Weg sein weg vom Diätwahn, weg von Dogmen und Vorschriften. Es soll keine neue "Ernährungsreligion" ins Leben gerufen werden. Ich möchte jedoch jeden aufrufen wieder mehr mit sich in Verbindung zu kommen, die eigene Intuition zu stärken und sich und seinen Körper wertzuschätzen. Wer meine Kurse kennt, kennt meine Faszination für unser Wunderwerk, unseren Körper. Diesen sollten wir jeden Tag unterstützen und nicht  gegen ihn ankämpfen. Auch nicht mit unseren Gedanken!

 

Die ganzen Veränderungen haben unter anderem zur Folge, dass ich meine Ideen und Erfahrungen, zusammen mit Frau Dr. Thiel und meinen Kollegen, in unsere Arbeit im Ernährungszentrum-Saar einfließen lassen kann. Mir ist es eine Freude euch hier auf dem Laufenden zu halten und euch bald noch mehr zu erzählen über meine Arbeit, meine Ayurveda-Ausbildung, die ich absolviere und ein neues Coaching, welches es im Ernährungszentrum geben wird.

 

Eure Lena❤️

 


Eindrücke aus Marrakech und warum Pausen für den Körper so wichtig sind!

Dieses Jahr habe ich wirklich das Glück schon einiges mehr von der Welt gesehen zu haben und ich bin gerade super gerne viel unterwegs. Einige neue Projekte und neue Aufgaben bereichern mich auch unglaublich, aber leider muss ich mir aktuell wieder eingestehen, dass es auch manchmal zu viel werden kann. Man kann noch so fit und sportlich sein und sich gesund ernähren, der Körper braucht auch mal eine PAUSE! Genau das was ich jedem immer mit auf den Weg gebe, sollte ich jetzt wieder mehr beherzigen. Mit meinem erfahrenen Papa eine tolle Zeit in Marrakech zu verbringen war dafür sehr lehrreich und passend.

 

Drei bis vier Tage reichen in meinen Augen völlig, um die Stadt zu erkunden. Das Riad Les Inseparables kann ich nur empfehlen. Der Besitzer Julien und seine Mitarbeiter haben sich super gekümmert und wir konnten uns sehr wohlfühlen. Richtig familiär war es. In der Stadt an sich habe ich mich nicht so wohlgefühlt, aber ich bin froh sie erkundet zu haben. Obwohl die Marokkaner viel zu viel schlechtes Öl verwenden und Unmengen an Zucker, habe ich leckere vegetarische Gerichte gefunden und im Riad ein perfektes 4-Gänge-Menü gegessen. Julien legt sehr viel wert auf gesunde Ernährung und geht ganz individuell auf Allergien oder Unverträglichkeiten ein.

 

 

 

 

Gemüse-Tajin, Datteln, Nüsse und frisches Obst bekommt man an jeder Ecke. Die Metzgereien und hygienischen Zustände sind wie in Asien oder der Karibik gewesen. Mit Alkohol desinfizieren sie in den muslimischen Ländern ihre Mägen allerdings nicht :D

Den Minztee habe ich immer ohne Zucker bestellt und vom Kaffee mit leckeren Gewürzen waren wir begeistert. Viel Koriander, Kreuzkümmel und Kurkuma verwenden die Einheimischen. Im Earth Café Marrakech war sogar Papa überzeugt vom Veggie-Burger. Das Erlebnis abends auf dem Jemma el Fnaa zu essen sollte man sich aber auch nicht entgehen lassen!

 

 

 

Restaurant I Limoni

 

Earth Cafe 

 

 

 

Ein riesen DANKESCHÖN geht an meinen Papa für den tollen Kurztrip und ein Aufruf an alle und mich selbst: Passt auf euren Körper auf und gönnt euch auch genug Pausen im stressigen Alltag!

 

Eure Lena ❤️